Amazon.de:Kundenrezensionen: The Blues and the Abstract Truth

Mit nur vier Bläsern, nämlich Nelson selbst (Alt- und Tenorsaxophon), Eric Dolphy (Alstsaxophon und Flöte), Freddie Hubbard (Trompete) und George Barrow (Baritonsaxophon) und einer Rhythmusgruppe aus Bill Evans (Klavier), Paul Chambers (Bass) und Roy Haynes (Schlagzeug) erreicht Oliver Nelson Klangbilder, die durchaus in Richtung Big Band weisen. Mehr Sein als Schein ist hier die Devise, eine Devise, die von jedem guten Komponisten und Arrangeur befolgt wird.Das musikalische Programm ist abwechslungsreich und doch kohärent, weil jedes Stück die Handschrift Nelson trägt.Die solistischen Leistungen sind vorzüglich, ebenso vorzüglich ist die Arbeit von Chambers und Haynes.Es handelt sich hier um zeitlosen Jazz, der vergessen lässt, dass er bereits im Februar 1961 eingespielt worden ist.Dem Klang (Rudy Van Gelder) hört man sein Alter schon etwas an, aber Bass und Schlagzeug, die damals oft stiefmütterlich behandelt

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wurden, sind klar zu hören. Überraschend gut hört sich Bill Evans' Klavier an.Der Produzent Creed Taylor, der etwas später bei Verve immens kommerzielle (und durchaus auch künstlerische) Erfolge mit Stan Getz, Jimmy Smith und Wes Montgomery gehabt hat, zeigte mit dieser Platte, dass er auch einen ausgeprägten Sinn für puren Jazz hatte.Es ist dies eine Platte, die in keiner gepflegten Jazz-Diskothek fehlen darf.Fünf der beteiligten Musiker sind tot: Dolphy ist 1964 gestorben, Chambers 1969, Nelson 1975, Evans 1980, Hubbard 2008. Ihre Musik lebt. (Über George Barrow habe ich leider keine Daten finden können.)

Sehr zu empfehlen ist auch das Nachfolgealbum More Blues And The Abstract Truth (Impulse Master Sessions) von 1964.

Bill Cunliffe hat im Jahre 2008 auf seiner CD Blues & the Abstract Truth Tak alle Stücke neu arrangiert und neu eingespielt. Das Ergebnis ist hörenswert.


Category: Abstract

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